Ein Januar voller Termine liegt hinter dem TTV Stirpe-Oelingen. Nach den Altkreismeisterschaften und der Kreispokal-Endrunde stand am dritten Samstag im Januar mit dem „Hans-Liebig-Pokal“ ein weiteres sportliches Highlight auf dem Programm.
Benannt ist das Turnier nach dem Vereinsgründer Hans Liebig, der den TTV Stirpe-Oelingen im Jahr 1959 ins Leben rief. Selbstverständlich ließ es sich der Namensgeber nicht nehmen, beim nach ihm benannten Turnier persönlich anwesend zu sein.
Pünktlich um 14 Uhr fiel der Startschuss für das Turnier, an dem insgesamt 19 Spieler teilnahmen. Zuvor richtete der 1. Vorsitzende Tobias Pösse einige Worte an die Anwesenden. Er hob die gute Vereinsarbeit hervor und betonte, dass ein Bestehen über mehr als 60 Jahre nur durch kontinuierliches Engagement vieler Generationen möglich sei, angefangen bei Hans Liebig bis hin zu den heutigen Mitgliedern. Auch Hans Liebig selbst richtete anschließend noch ein paar persönliche Worte an die Teilnehmer. Sportwart Andy Ellermann erklärte danach die allgemeinen Turnierregeln.
Eine Besonderheit des Hans-Liebig-Pokals ist die Punktevorgabe: Dadurch haben auch vermeintlich schwächere Spieler die Chance, den favorisierten Spielern ein Bein zu stellen und für spannende Matches zu sorgen.
Trotz dieser Vorgabe zeigte Frederic Böss (1. Herren), als bestgesetzter Spieler ins Turnier gestartet, erneut eine starke Leistung. Wie bereits in den Jahren 2024 und 2025 erreichte er auch 2026 das Finale. Dort traf er auf Jonas Rahe (3. Herren), der in der aktuellen Saison einen deutlichen Leistungssprung gemacht hat und diesen auch im Turnierverlauf eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Im Finale begann Jonas Rahe aufgrund der Turnierregeln jeden Satz mit einer 5:0-Führung. Die ersten beiden Sätze entschied er souverän für sich. Als er im dritten Satz bereits mit 9:4 führte, schien das Finale für viele Zuschauer bereits entschieden. Doch Frederic Böss erhöhte noch einmal das Tempo, gewann den dritten Satz und entschied auch die beiden folgenden Durchgänge für sich. Damit sicherte er sich erneut den Turniersieg und durfte den Hans-Liebig-Pokal zum dritten Mal in Folge mit nach Hause nehmen.